Version 2.2 · ergänzt am 06.09.2026

Was die Rechner wissen – und was nicht

Hier stehen die verwendeten Formeln, redaktionellen Planungsbereiche und Grenzen. Ergebnisse sind Szenarien, keine Ernte-, Klima- oder Kosten­garantien.

Orientierungsmodell

Ertragsspanne im Hauptrechner

Indoor verwendet der Rechner ein bewusst breites Szenarioband von 0,35 bis 0,95 Gramm Trockenblüten je Watt installierter Lichtleistung. Das Substrat erhält keinen eigenen Ertragsbonus: Die Forschung zeigt zwar Einflüsse von Licht, Genetik, Pflanzdichte, Topf und Nährstoffversorgung, aber keinen allgemeingültigen Aufschlag allein durch die Auswahl „Bio“, „mineralisch“, „Living Soil“ oder „Coco“.

Bei deutlich höherer Pflanzdichte als im Flächenmodell vorgesehen reduziert ein redaktioneller Sicherheitsfaktor die Spanne. Der Jahreswert zeigt drei vollständige Durchgänge als Planungsszenario. Outdoor ist die Unsicherheit noch größer; deshalb wird nur ein grober Korridor von 25 bis 150 Gramm je Pflanze gezeigt.

Deterministische Formel

Stromkosten

Für jeden Verbraucher gilt: kWh = Watt ÷ 1.000 × Betriebsstunden. Die Kosten sind kWh × Arbeitspreis. Der Hauptrechner zeigt aus Transparenzgründen nur den Lichtstrom für vier Wochen mit 18 Stunden und acht Wochen mit 12 Stunden täglich. Abluft, Umluft, Heizung, Befeuchtung und Entfeuchtung werden nicht stillschweigend geschätzt.

Im vollständigen Stromrechner lassen sich diese Verbraucher und ihre Laufzeiten einzeln eintragen. Grundgebühr und Standby gehören nur dann in das Ergebnis, wenn sie als Leistung erfasst werden.

Einheitenrechnung · geprüft am 06.09.2026

DLI und PPFD

Der DLI-Rechner verwendet DLI = PPFD × Stunden × 0,0036. Für die Rückrechnung wird durch Stunden × 0,0036 geteilt. Der Faktor ergibt sich aus 3.600 Sekunden pro Stunde und einer Million Mikromol pro Mol. Gerechnet wird mit einem Mittelwert während der angegebenen Laufzeit; es wird kein Pflanzen-Zielwert abgeleitet.

Iowa State University Extension: Definition und DLI-Umrechnung

Kostenrechnung · geprüft am 06.09.2026

Anschaffung und Betrieb zweier Geräte

Der Gerätevergleich addiert die Kosten ab heute und den Stromverbrauch über den eingegebenen Zeitraum. Jährlicher Verbrauch: Leistung in kW × Stunden pro Nutzungstag × Nutzungstage im Jahr. Ein positiver Aufpreis von B amortisiert sich nur bei niedrigeren jährlichen Stromkosten: Aufpreis ÷ jährliche Ersparnis.

Ist B zuerst günstiger, aber im Betrieb teurer, kennzeichnen wir den späteren Wechsel des Kostenvorteils. Ein bestehendes Gerät kann mit 0 € verbleibenden Anschaffungskosten verglichen werden. Gleicher Nutzen und ausreichende Lebensdauer müssen separat beurteilt werden; der Rechner bestätigt keine gleiche Lichtleistung, keine Finanzierung und keinen Restwert.

Formeln plus Sicherheitsaufschläge

Abluft und VPD

Die wärmebasierte Abluft folgt der Energiebilanz aus Luftdichte, Wärmekapazität und erlaubter Temperaturdifferenz. Filter, Schlauch, Bögen und leiser Betrieb werden mit sichtbar beschriebenen redaktionellen Reserven berücksichtigt, weil reale Druckverluste nur mit den Kennlinien der konkreten Komponenten exakt berechnet werden können.

Der VPD nutzt den Sättigungsdampfdruck der Luft- und Blattoberfläche. Die mathematische Gleichung stammt aus FAO-56. Phasenbezogene Zielkorridore sind konservative redaktionelle Orientierungsbereiche und kein artspezifisch validiertes Optimum.

Orientierungsmodelle

Topfvolumen und Entfeuchter

Die Substratmenge selbst ist einfache Volumenrechnung. Profilabhängige Topfbereiche sind redaktionelle Startwerte; Bewässerungsart, Vegetationsdauer und Herstellerangaben können wichtiger sein. Der Entfeuchter-Rechner ist ein konservativer Größenvergleich. Pflanzenabgabe, Raumlast und ein Bedingungsfaktor werden geschätzt – die reale Wassermenge sollte über mehrere Tage gemessen werden.